Ehrenamtliche Mitarbeit

„Eine engagierte Bürgerschaft ist die wichtigste Voraussetzung für einen demokratisch organisierten Staat. Die Bereitschaft, für das gemeinsame Ganze oder für bestimmte Belange Verantwortung zu übernehmen, ist Grundlage unserer demokratischen Gesellschaft".

So war es im Jahr 2009 auf der Homepage des Sozialministeriums zu lesen und so haben es sich vermutlich bereits im Jahr 1829 einige engagierte Bürger in Ludwigsburg gedacht und den Förderverein Strafvollzug gegründet, aus dem 1979 die Sozialberatung Ludwigsburg e.V. geworden ist.

Fast jeder zweite Bürger in Baden-Württemberg ist ehrenamtlich engagiert, in einem Verein, einer Initiative, einer Partei, in der Kirche. Freiwilliges Engagement präsentiert sich in einer gewaltigen Fülle und Vielfalt.

Bei der Sozialberatung hat das bürgerliche Engagement zwar eine sehr alte Wurzel, doch sind auch hier neue und vielfältige Triebe gewachsen.

Das klassische Ehrenamt in der Betreuung von Inhaftierten erstreckt sich weiterhin auf Einzelbetreuungen in verschiedenen Vollzugsanstalten und Gruppenarbeit in der Beratungsstelle und der Sozialtherapie auf dem Hohenasperg. Im Bereich der Schuldnerberatung sind neue und vielfältige Aufgabenbereiche entstanden.

Ehrenamtliche Mitarbeiter übernehmen selbständig einzelne Betreuungsaufgaben im Rahmen einer ganzheitlichen Betreuung und in Kooperation mit einem hauptamtlichen Mitarbeiter, der sie auch fachlich anleitet und begleitet.

Durch verschiedene Fortbildungsangebote werden engagierte Bürger für ihre Aufgaben qualifiziert.

Die Sozialberatung Ludwigsburg e. V. ist gemeinsam mit weiteren 20 sozialen Einrichtungen in Ludwigsburg im Netzwerk Ehrenamt organisiert. Außerdem gibt es eine gute Kooperation mit der Anlaufstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Ludwigsburg.

Mit diesen Einrichtungen gemeinsam erarbeitete Richtlinien für ehrenamtliches Engagement bilden die Grundlage für bürgerschaftliches Engagement bei der Sozialberatung Ludwigsburg e. V.